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12.03.18

Das Wunder von Pöẞneck

Das Wunder von Pöẞneck

Märchenhafte Saison wird mit Meisterschaft gekrönt

Die 1.Tischtennismannschaft des 1.SV Pößneck hat es tatsächlich geschafft, die Saison in der 2.Bezirksliga als Meister zu beenden. Damit gelang der Durchmarsch von der dritten in die erste Bezirksliga, womit vor der Saison wirklich niemand rechnen konnte, denn als Aufsteiger war zunächst einmal der Klassenerhalt oberstes Ziel. Nach lediglich zwei Punktverlusten in der Saison nach Unentschieden gegen Neustadt und Bad Blankenburg hatte man am driittletzten Spieltag die Mannschaft vom SV Grün-Weiß Triptis zu Gast. Die Ausgangssituation vor den letzten Saisonspielen war klar, sollte der einzing verbliebene Verfolger, die TTG Asphaltbau Bleiloch noch einen Punkt abgeben, wäre den Pößneckern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen, wenn man selbst gegen Triptis und Neustadt gewinnen würde.

Zunächst hieß es aber die eigenen Hausaufgaben zu erfüllen und das Spiel gegen Triptis zu gewinnen. Es begann, wie fast immer in dieser Saison, mit einem perfekten Start in den Doppeln. So gelang es Schlufter/Füchsel mit 11:9 im fünften Satz gegen Wiedenhöft/Dietz zu gewinnen, während am anderen Tisch Herpich/Köhler gegen Köhler/Stolz völlig problemlos in drei Sätzen gewannen. Daniel Herpich hatte anschließend mit Köhler ebenfalls keine Probleme und siegte souverän in drei Sätzen. Den Gästen gelang es dann ihre ersten Punkte einzufahren. Wiedenhöft bezwang Jürgen Köhler ebenso in fünf Sätzen wie DIetz gegen Marko Schlufter. Damit war die Begegnung wieder spannend und sollte es zunächst auch bleiben, da Füchsel zwar gegen Stolz 3:1 gewinnen konnte, Herpich gegen Wiedenhöft jedoch in ebenfalls vier Sätzen das Nachsehen hatte. In den nächsten Spielen gelang es den Gastgebern die Führung weiter auszubauen.  Jürgen Köhler bezwang seinen Namensvetter aus Triptis in vier Sätzen, während Schlufter Stolz keinerlei Chance lies.  Nachdem sich Füchsel gegen Dietz in fünf Sätzen durchsetzen konnte, stand es bereits 7:3 für den 1.SV Pößneck.  Schlufter schaffte es gegen den an diesem Tag überragenden Triptiser Wiedenhöft noch nicht, den Siegpunkt zu erzielen. Leider musste er sich denkbar knapp mit 9:11 im fünften Satz geschlagen geben. Somit hatte der Kapitän Daniel Herpich gegen Stolz die Ehre den entscheidenden Siegpunkt zu sichern. Dies gelang in eindrucksvoller Manier in drei Sätzen.

Nach diesem wieder einmal beeindruckenden Sieg gegen den Tabellendritten hieß es nun abzuwarten, wie der Verfolger aus Saalburg seine beiden Begegnungen am Wochenende gestalten konnte. Am Samstagabend traf dann die Nachricht ein, dass es den Bleilochern denkbar knapp gelang, die Bad Blankenburger mit 8:6 zu bezwingen. Somit hieß es weiter abwarten, wie die Begegnung der Belilocher am Sonntagvormittag gegen den SV Schott Jena 5 endete. Am Nachmittag trudelte dann langsam die Meldung ein, dass Jena das Spiel gewinnen konnte. Damit wäre dem 1.SV Pößneck die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die 1.Bezirksliga nicht mehr zu nehmen gewesen. Trotz der Meldungen wollte man lieber noch einmal abwarten, bis das Ergebnis aus Saalburg offiziell wurde. Als dies am Abend nach langem Warten soweit war, gab es für die Pößnecker Tischtennisspieler kein Halten mehr und dieser völlig unerwarteten Aufstieg musste erst einmal von den Sportfreunden gefeiert werden. Natürlich wird man dies auch noch einmal in größerer Runde tun, da an diesem Wochenende auch die zweite Mannschaft des 1.SV die Meisterschaft in der 1.Kreisliga erringen konnte.

Der Verein möchte sich auf diesem Weg auch noch einmal für die zahlreichte Unterstüzung und Anfeuerung zu den Spielen bedanken. Nur dadurch konnte soviel Energie und positive Stimmung erzeugt werden, um schließlich das "Wunder von Pößneck" zu vollbringen.