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02.10.22

Der 1. SV Pöẞneck mit Licht und Schatten zum ersten Punktgewinn in der Thüringenliga

Der 1. SV Pöẞneck mit Licht und Schatten zum ersten Punktgewinn in der Thüringenliga

Letzten Samstag war es so weit, der Aufsteiger aus Pößneck konnte sich das erste Mal in der neuen Thüringenliga Saison beweisen.

Das erste Spiel gegen den Geraer Volleyballclub ging man mit viel Ehrgeiz und Konzentration an und konnte bis zum Stand von 18:19 sehr gut mit den Geraern mithalten, gerade durch die schnellen Mittelangriffe konnten zahlreichen Punkte erzielt werden. Zum Leidwesen der Gastgeber konnte die Gäste zum Ende des ersten Satzes Ihr Blockspiel deutlich verbessern und so ging der erste Satz mit 20:25 an die Geraer. Im zweiten Satz reagierte man auf die Blocks der Geraer und dreht die Aufstellung um eine Position zurück und konnte die Gäste damit direkt überraschen und Brian Metze startete den Satz mit 4 Punkten nach seinen Aufschlägen. Die Geraer waren davon sichtlich beeindruckt und kamen nicht in ihr Spiel, beim Punktestand von 6:3 ging dann Franz Zahoransky zum Aufschlag und schlug den Geraern die Bälle um die Ohren, welche sich nach seiner unglaublichen Serie von 7 Punkten beim 13:3 nicht mehr auf den Satz konzentrieren konnten und so der zweite Satz deutlich zu Gunsten der Pößnecker ausging mit 25:11. Der dritte Satz war wieder deutlich härter Umkämpft als der zweite und gerade am Anfang konnte keine Mannschaft sich wirklich absetzten. Die Geraer schwächelten gerade im Aufschlag sehr stark und zum Ende des Satzes konnte Martin Fröhlich mit 7 platzierten Aufschlägen den Satz für Pößneck zum Endstand von 25:18 entscheiden. Nach diesem Satz herrschte sehr viel Freude beim 1. SV Pößneck, man hatte schließlich gerade den ersten Punkt in der Thüringenliga geholt. Lieder verlor man im vierten Satz durch die Euphorie den Faden fast gänzlich und es wollte nichts mehr zusammenspielen und vor allem die Aufschläge, die in den Sätzen vorher den Erfolg gebracht hatten, funktionierten überhaupt nicht mehr. Auch der Wechsel des Zuspielers zur Mitte des Satzes sowie der Austausch eines Außenspielers konnten keine Wende bringen und man verlor deutlich mit 15:25. Der Tiebreak startete genauso wie der vierte Satz und beim Stand von 1:6 nahm Trainer Jürgen Kühn die erste Auszeit, diese konnte das Team leider nicht nutzen, um sich zu sammeln und man verlor weiter an Boden und es kam beim Zwischenstand von 3:10 zur nächsten Auszeit. Diese Auszeit jetzt zeigte Ihre Wirkung und die Pößnecker pushten sich nochmal auf einen Stand von 07:10, leider kam diese Zwischenspurt zu spät und die Geraer konnten mit all Ihrer Rutine das Match für sich entscheiden und gewannen den 5 Satz mit 10:15.


Im Zweiten Spiel im direkten Anschluss wollte man nun direkt aus den Fehlern lernen und wieder konzentriert Volleyball spielen. Das dies schwierig werden dürfte merkte man zwar nicht sofort, wurde im laufe des Spiels aber immer klarer. So starteten die Pößnecker mit einem 5 Punkte Aufschlagslauf von Oliver Kleemann, welcher aber im direkten Gegenzug von Ilmenau ebenfalls mit 5 Punkten gekontert wurde. Was in diesem Spiel klar wurde, die Aufschläge der Gegner waren deutlich aggressiver und setzten die Pößnecker Abwehr um den Libero Hendrik Querengässer hart zu, bei allen Spielern schlichen sich Leichtigkeitsfehler ein und man konnte die erfolgsbringenden Mittelangriffe nicht einsetzen, so konnten die Ilmenauer immer wieder sehr starke Zweierblocks stellen, welche die Angreifer teilweise verzweifeln ließen. Nicht desto trotz versuche man sich zusammen zu reisen und das Pößnecker Spiel zu spielen und so endet der erste Satz mit 17:25 für die Gäste aus Ilmenau. Im zweiten Satz war dann das gleiche Spiel zu sehen die erste Annahme war stark unter Druck, weswegen die Angreifer es schwer hatten Punkte zu erzielen. In diesem Satz zeigte Ilmenau den Pößneckern das in der Thüringenliga ein anderer Wind weht und man verlor diesen Satz deutlich mit 14:25. Trotz der ersten beiden schwächeren Sätze steckten die Pößnecker den Kopf nicht in den Sand und besonnen sich im dritten Satz auf Ihre alte Stärke zurück, man konnte die Abwehr stabilisieren und auch im Außenangriff gelangen mehr Punkte durch die beiden Ur-Pößnecker Christian Büttner und Dominik Leube. Entscheidende Figur im leider schon letzten Satz des Tages war aber Mirko Rittweger, welchem fast jeder Angriff gelang und die Mannschaft dadurch stark gepusht hat. So konnte man die Ilmenauer sogar zu einer Auszeit bringen bei einem Stand von
21:22. Bis dahin war es ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Beim Stand von 23:24 für die Gäste nahm Pößneck seine letzte Auszeit und legte den Angriffsablauf fest, welcher auch direkt funktionierte und man konnte auf 24:24 verkürzen. Leider musste man dann die letzten zwei Bälle den sehr starken Ilmenauern überlassen und man verlor 24:26 und somit 0:3. Am Ende des Tages war die Stimmung der Pößnecker trotzdem gut, vor allem durch die zwei Stimmungskanonen Julian Kulil und Nik Bredschneider, welche vor allem durch super Anfeuerungsrufe von außen die Mannschaft vorantrieben. Den Punkt nehmen wir gern mit sowie die Erkenntnis aus dem letzten Satz, dass wir auch mit den besten Mannschaften der Liga mithalten können. Zum Spieler des Tages wurde Mirko Rittweger von der Mannschaft gekürt, welcher in seinen fast 6 Sätzen auf dem Feld eine überzeugende Leistung im Diagonalangriff geleistet hat und auch schwierige Bälle im Gegnerischen Feld versenkt hat.

Wir bedanken uns bei allen Fans für die Unterstützung und freuen uns auf den nächsten Spieltag am 05.11.2022 in der Rosentalhalle in Pößneck gegen die U21 der Blue Volleys aus Gotha sowie den 1. TSV Bad Salzungen.

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